Uwe Wittstock: Februar 33 – Der Winter der Literatur

Am 27.2.1933 brannte der Reichstag in Berlin. Schon am nächsten Tag begannen die Nazis damit, Freiheits- und Bürgerrechte abzuschaffen. Dies betraf auch die Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Uwe Wittstock führt in seinem Buch „Februar 33“ direkt hinein in die  bedrohlichen Ereignisse. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet war. Uwe Wittstock erzählt davon, wie es z.B. Thomas Mann, Berthold Brecht, Else Lasker-Schüler oder Joseph Roth erging. Anhand ihrer Geschichten begreift man, mit welch gnadenloser Präzision die Machthaber vorgegangen sind und wie wenig Zeit sie dafür brauchten.  Sichtbares Zeichen der Unterdrückung waren die Bücherverbrennungen, die im Mai 33 in ganz Deutschland stattgefunden haben.

Uwe Wittstock ist Literaturkritiker und Buchautor. Bis 2018 war er Redakteur des „Focus“, für den er heute als Kolumnist schreibt. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ , als Lektor bei S. Fischer und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die «Welt» gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet.

Seine Lesung und seinen Vortrag ergänzt er mit illustrierenden Bildern.

Tickets für diese Veranstaltung reservieren
Es sind noch 48 Tickets übrig.